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Bayreuth, den 24.9.04
"Hört mich einer?" - Ansprache von Good News About Jesus 2004, erster Abend
Kürzlich habe ich ein Gespräch mit meiner Tochter geführt. Zu einer ungewöhnlichen Zeit: Früh um viertel sieben. Ich bin kein Frühaufsteher. Es ging über alles mögliche: über die Schule und über Reisen. Nach einer Viertelstunde, also um halb sieben, sagte meine Tochter: "Danke für das Gespräch. Ich gehe jetzt ins Bett." Seltsam, nicht wahr, auch für einen 17jährigen Teenager, dass er erst um halb sieben ins Bett geht, oder? Des Rätsels Lösung ist einfach: Unsere Tochter ist zur Zeit in den USA, an der Westküste. Dort war es erst halb zehn abends. Und das Gespräch fand natürlich am Telefon statt. Eigentlich phantastisch: Man nimmt den Hörer in die Hand, wählt eine 18stellige Nummer und dann hebt am anderen Ende der Welt, 10.000 Kilometer entfernt einer ab und man kann sich mit ihm unterhalten, und das Ganze nur für 2,4 Cent die Minute.
Wir leben in einer Zeit von fast unbegrenzten Kommunikationsmöglichkeiten. Man konnte noch nie so leicht und nie so schnell mit einem anderen kommunizieren. Die Welt ist näher zusammengerückt. Aber sind wir uns auch näher gekommen? Können wir uns auch besser verstehen? Ich fürchte nein. Da kann man zwar stundenlang telefonieren oder chatten, aber das Gegenüber, der Kommunikationspartner, bleibt mir trotzdem fremd. Denn eine Fähigkeit des Menschen hat sich nicht verbessert. Sie ist vielleicht eher schlechter geworden. Ich meine das Zuhören. Es scheint zwar nichts Leichteres als das Zuhören zu geben, aber es ist trotzdem selten.
Da treffen sich nach einem langen Arbeitstag abends zwei Psychiater. Der jüngere sieht fix und fertig aus, der ältere dagegen wirkt noch recht frisch. Da sagt der junge Kollege: " Sagen Sie mal, ich verstehe gar nicht, warum Sie noch so fit sind. Wenn ich stundenlang den Problemen meiner Klienten zuhören muss, bin ich total erledigt." Der ältere sagt ganz verwundert: "Zuhören?"
Wir werden sicher auch schon mal die Erfahrung gemacht haben, dass unser Gegenüber uns nicht zugehört hat, vielleicht auch bei Ärzten oder Therapeuten. Besonders Männern sagt man nach, dass sie nicht zuhören können.
Mann mit Gemüse im Ohr
Aber vielleicht ist es bei Frauen auch nicht viel besser.
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Es tut weh, wenn der andere nicht zuhört, vor allen Dingen wenn man in Not ist. Zwei Beispiele dazu:
Melanie hat gerade ein Studium in einer sechshundert Kilometer von ihrem Heimatdorf entfernten Großstadt aufgenommen. Melanie ist einsam. "Und wie geht’s dir?" wird sie gefragt, als sie das erste Mal die Jugendgruppe in ihrer neuen Nachbarschaft besucht. "Nun, es ist alles noch etwas fremd..." Weiter kommt Melanie nicht, denn nach einem "Hmm, kann ich verstehen", hat sich ihr Gegenüber schon jemand anders zugewandt. "Wo warst du denn, Florian?"
Michael hat es endlich mal erzählt. Genau dreiundsechzig Bewerbungen hat er losgeschickt und genau achtundfünzig Absagen darauf erhalten. Stefan hat ihm zugehört. "Weißt du", hat er dann gemeint, "wart erst mal ab, was die anderen fünf Firmen schreiben. Man soll die Flinte nicht gleich ins Korn werfen." Michael hat dann nicht mehr erzählt, dass er fast jeden Abend weint, weil er Angst hat.
Wer hört dir schon zu, wenn es dir dreckig geht? Einer hört dir ganz bestimmt zu. Das ist Jesus. Ein blinder Bettler hatte es einmal gewagt, seine Not laut herauszuschreien. Er hatte mitbekommen, dass Jesus gerade vorbeiging. Der stand bei den Leuten damals hoch im Kurs. Von ihm sagte man: Der macht nicht nur Sprüche, der hilft wirklich! Deshalb schrie der Bettler laut: "Jesus, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!" "Halt’s Maul!" riefen ihm die Leute brutal zu, die um Jesus herumstanden. Dieser blinde Bettler störte sie nur. Aber Bartimäus, so hieß der Blinde, schrie um so lauter: "Jesus, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!"
Sein Schreien lohnte sich. Jesus tat nicht so, als ob er sein Rufen nicht gehört hätte. Er speiste Bartimäus auch nicht mit ein paar hohlen Worten ab. Sondern er rief den Blinden zu sich und machte ihn gesund.
Sicher, du kannst sagen: "Das ist eine schöne, fromme Geschichte, die ich vom Religionsunterricht kenne. Aber die Wirklichkeit sieht doch ganz anders aus! Da wird so viel um Frieden in der Welt gebetet. Aber die Weltgeschichte scheint sich nicht darum zu kümmern. Wie viele Kranke gibt es, die nicht wieder gesund werden, obwohl für sie gebetet wird!"
Du kannst solche Zweifel als einer haben, der selber nicht betet. Dann musst dich allerdings nicht wundern, wenn Gott dir nicht hilft. Es gibt Menschen mit einem falschen Stolz. Sie gehen lieber in ihrem Problemchaos kaputt, als sich von Gott helfen zu lassen.
Wenn du nun einer bist, der betet, und Gott dein Gebet nicht erhört, dann solltest du dir ein paar Fragen stellen. Vielleicht hast du ja ein falsches Gottesbild.
Karikatur: Prayomat
Gott ist kein Automat, bei dem du oben deine Gebete und guten Taten einwirfst, und unten kommt dann das Gewünschte heraus. Gott kann viele Gründe haben, um ein Gebet nicht zu erhören. Vielleicht ist es einfach besser für dich, wenn dein Gebet nicht erhört wird. Vielleicht wünscht du dir etwas, was Gott gar nicht gefällt, aus welchen Gründen auch immer.
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Dann musst du dich auch fragen: Hast du überhaupt Verbindung mit Gott wenn du betest? Jeder von uns hat das sicherlich schon beim Telefonieren erlebt: Du hebst den Hörer ab, wählst eine Nummer und dann hörst du: "Kein Anschluss unter dieser Nummer.", oder: "Der Gesprächsteilnehmer ist vorübergehend nicht erreichbar.", oder ähnliche "tröstliche" Sprüche. So kann es dir mit Gott auch gehen. Du betest zwar. Aber du erreichst ihn nicht. Warum nicht? Es kann mit deiner Einstellung, deiner Haltung zu tun haben.
Im Arbeitszimmer eines Pfarrers unterhalten sich drei Geistliche über die beste Gebetshaltung. Währenddessen repariert ein Techniker vom Störungsdienst das Telefon. Der erste Pfarrer meint: "Also ich bete am besten im Knien!" Der andere erklärt: "Und ich am besten im Stehen, die Hände nach oben erhoben!" Der dritte sagt unwillig: "Alles Quatsch, was ihr da von euch gebt. Am Boden ausgestreckt vor Gott liegen, - das ist das einzig wahre!" Da mischt sich der Fernmeldetechniker ein und sagt: "Also ich habe am besten gebetet, als ich einmal mit dem Kopf nach unten an einem Telefonmast hing!"
Äußere Gebetshaltungen sind absolut zweitrangig, ob du zum Beispiel die Hände faltest oder nicht. Entscheidend für die Qualität deines Gebetes ist die innere Haltung.
Das beste Gebet entsteht dann, wenn du weißt: Ich komme aus dieser Lage aus eigener Kraft nicht mehr raus. Jetzt kann mir nur noch einer helfen, das ist Gott. Und das mieseste Gebet ist, wenn einer denkt: Eigentlich habe ich mein Leben ganz gut im Griff. Eigentlich passt bei mir alles. Und das, was mir noch fehlt, muss mir doch Gott geben, weil ich doch so ein feiner Kerl bin.
Jesus erzählt einmal von diesen beiden Gebetshaltungen eine aufschlussreiche Geschichte:
Da gingen zwei Männer in die Kirche. Der eine war ein anständiger Mensch und spielte in der Gesellschaft eine bedeutende Rolle.
Mann mit Heiligenschein
Er war ein heißer Anwärter für den Heiligenschein des Monats, allerdings für einen selbst gemachten. Denn er hatte sich nichts vorzuwerfen. Bei ihm stimmte alles im Leben. Er ging gleich nach vorne und betete: "Ich danke dir, dass ich so ein feiner Kerl bin!" In dem Moment hat Gott schon die Ohren verschlossen. Es wurde ein ziemlich langes Gebet. Aber Gott gefiel dieses Gebet nicht.
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Der zweite hatte in seinem Leben schon einige krumme Dinger gedreht. Er hatte Leute betrogen und in seine eigene Tasche gewirtschaftet. Er geht in die Kirche rein und denkt: Eigentlich habe ich hier gar nichts zu suchen. Ich passe doch gar nicht zu diesen frommen Leuten. Er traut sich nicht nach vorne und bleibt hinten stehen. Sein verkorkstes Leben steht ihm vor Augen, all das, was er falsch gemacht hat, seine Sünde und Schuld. Er senkt den Kopf und sagt nur leise: "Gott, sei mir Sünder gnädig." Fünf Worte, die seine ganze Hilfsbedürftigkeit ausdrückten und Gott erreichten. Dieses Gebet erhörte Gott.
So ein Gebet erhört Gott immer. Wenn du merkst, wer du bist, nämlich ein Mensch, der Gott nichts zu bieten hat, dessen Leben ganz und gar nicht in Ordnung ist, dann hört dich Gott. Gerade für solche Menschen ist ja Jesus in die Welt gekommen. Gerade für solche Menschen hat er sich ja ans Kreuz schlagen lassen. Manche Fromme empörten sich darüber, mit welchem Gesindel sich Jesus abgab. Doch er antwortete auf diese Vorwürfe nur: "Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken! ... Meine Aufgabe ist es, Sünder in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen und nicht solche, die ihn schon kennen."
Das sind die "Good News" , die guten Nachrichten, um die es heute abend geht: Jesus will gerade von dir etwas wissen. Er ist gerade an dir interessiert. Er liebt dich so, wie du bist. Und du brauchst nur ganz ehrlich vor ihm deine Schuld sagen. Du kannst mit ihm reden, so wie du mit einem Menschen sprichst. Wenn du ihm sagst: "Ich habe so viel falsch gemacht in meinem Leben. Da und da und da habe ich mich nicht an deine Gebote gehalten. Ich bin lieblos und egoistisch gewesen. Habe dich auch in meinem Leben nicht wichtig genommen." , dann hört er dir zu. Ja, er freut sich über so ein Gebet. Und er vergibt dir auch!
2. Teil
Beten ist keine fromme übung, kein Selbstgespräch, bei dem der Beter nur bei sich selbst bleibt. Beim Beten kommst du mit Gott in Kontakt, hast du Gemeinschaft mit ihm. Gott will nichts, was er hat, sich allein vorbehalten. Warum? Weil er Liebe ist, weil er auch dich liebt! Er will sich dir mitteilen. Die Verbindung zwischen ihm und dir wird im Gebet hergestellt. Diese Verbindung geschieht nicht durch großartige überlegungen, durch philosophische Spekulationen. Auf diesem Weg begegnest du nur einem Traumgott, einem Produkt deiner Vorstellungen. Gott kann nicht durchs Denken erfasst werden. Denn er ist eine Person. Und eine Person lerne ich am besten dadurch kennen, wenn ich mit ihr rede, und nicht, wenn ich mir über sie meine Gedanken mache.
Du lernst auch Gott kennen, wenn du mit ihm redest, also zu ihm betest. Wenn du das tust, wirst du ihn immer mehr und immer besser kennenlernen.
Allerdings möchte ich dir sagen. Beten ist keine harmlose Sache. Beten ist gefährlich. Das könnte Folgen für dein Leben haben. Gott könnte nicht nur dein Gebet erhören. Er könnte dann mit dir selber reden und dir sagen: "Du, ich möchte in Dein Leben hinein. Ich möchte, dass ich nicht nur eine Nebensache, sondern die Hauptsache in deinem Leben werde!"
1. Herr, gib mir!
Das Reden mit Gott hat mehrere Stufen. Die erste heißt: "Herr, gib mir!" Wenn du das tust, so wie der blinde Bartimäus, wirst du erfahren: Gott lässt sich bitten. Er gibt dir seine Gaben. Du darfst Gott um alles bitten, ihn mit allen Anliegen bestürmen. Auch in kleinen alltäglichen Dingen wie in Schulaufgaben. Ich denke da an ein Erlebnis als Schüler, 13. Klasse, kurz vorm Abi. Wir sollten am nächsten Tag eine Französischschulaufgabe schreiben, Diktat. Es war nichts Gutes zu erwarten. Wir waren nicht die Besten. Außerdem neigte unsere Lehrerin zum Nuscheln. Und gerade im Französischen kommt es auf die genaue Aussprache an. "Un", "on", "en" zum Beispiel klingt zwar ganz ähnlich, sind aber drei verschiedene Worte. An diesem Tag vor der Schulaufgabe kam eine andere Lehrerin zu uns kurz ins Klassenzimmer und sagte zu uns: "Ich habe gehört, dass Sie morgen Schulaufgabe schreiben und werde für Sie beten." Ich dachte: "Das könntest du eigentlich auch machen. Daran habe ich noch gar nicht gedacht." So ging ich heim, betete für die morgige Schulaufgabe und bereitete mich auch vor. Aber wie? Ich nahm mir meine alten Diktate vor und schrieb mir die Worte raus, die ich vorher falsch geschrieben hatte. Am nächsten Tag kamen etliche dieser Worte in der Schulaufgabe vor. Es war mir unerklärlich. Bei der Herausgabe löste unsere Lehrerin das Rätsel. Sie hatte sich genau wie ich die alten Diktate hervorgenommen und etliche Wörter in ihre Schulaufgabe eingebaut. So wollte sie denen helfen, die vielleicht auch ihre alten Diktate angeschaut hatten. Diese Gedanken kannte ich natürlich nicht. Die relativ gute Note war für mich ein Wunder, ein Eingreifen Gottes auf Gebet hin.
2. Herr, vergib mir!
"Herr, gib mir!" die erste Stufe. Und die zweite Stufe lautet: "Herr, vergib mir!" Wenn du das tust, wirst du Gott als den kennenlernen, der dir tatsächlich Schuld vergibt. Er steht auf deiner Seite, und zwar immer. Auch wenn deine Schuld noch so groß ist. Seine vergebende Liebe ist immer noch größer. Gott ist kein Mensch, der irgendwann einmal sagt: "Jetzt reicht’s!" Du kannst seine Liebe genau so wie den Ozean nicht ausschöpfen.
3. Herr, gib ihnen!
Die dritte Stufe lautet: "Herr, gib ihnen!" Wer die Liebe Gottes erfahren hat, der möchte nun, dass andere sie auch erleben, der kann im Gebet nicht nur an sich denken. Die Fürbitte, wie diese Stufe des Gebetes heißt, weiß vor allen Dingen der zu schätzen, der ihre Macht an sich selbst erlebt hat. Ich bin mir sicher: Mir hat Gott schon oft geholfen, weil andere für mich gebetet haben. Und wenn du Hilfe brauchst, kannst du gerne nachher zu mir kommen und mir deine Not erzählen. Ich werde dann mit dir beten.
4. Herr, vergib ihnen!
"Herr, vergib ihnen!" ist die vierte Stufe. Jeder Mensch, sicher auch du, ist ja irgendwann einmal von einem anderen verletzt worden. Vielleicht hast du als Kind von deinen Eltern zu wenig Liebe bekommen oder sie haben sie dir nie gezeigt. Vielleicht bist du sexuell missbraucht worden. Oder eine Beziehung ist zerbrochen. Und dein ehemaliger Freund oder ehemalige Freundin hat dir sehr weh getan. Du tust dir selbst nichts Gutes, wenn du deine Verletzungen jahre- oder jahrzehntelang mit dir herumschleppst. Bitterkeit und Groll schaden nur dir und nicht dem anderen, der dich verletzt hat. Du darfst Gott auch als den erfahren, der deine inneren Verletzungen heilt. Du darfst deine Wunden ihm sagen. Und du kannst auch vergeben. Du kannst es, wenn du selber glaubst und weißt, dass deine eigene Schuld vergeben ist. Bete ganz bewusst die Bitte im Vaterunser: "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern." Es kann auch sein, dass deine Wunden so schwer sind, dass du Hilfe von anderen brauchst. Scheue dich nicht, dir einen verständnisvollen Arzt oder Therapeuten zu suchen. Wenn du willst, kann ich dir bei der Suche helfen. Oft hilft es auch, sich bei einem Seelsorger auszusprechen.
5. Herr, ich danke dir!
Die letzte Stufe, die ich noch ansprechen möchte, lautet: "Herr, ich danke dir!" Ja, für was denn? Ein bisschen Denken kann dem Danken auf die Sprünge helfen. Denk doch mal drüber nach, am besten heute noch vor dem Schlafengehen, was Gott dir alles schon Gutes getan hat. Da kommt bestimmt eine ganze Menge zusammen. Denk doch nur an die Tatsache, dass du lebst und noch lebst, dass du gesund bist, dass du dich satt essen kannst, dass du selber essen kannst und nicht gefüttert werden musst wie manche Leute in den Kliniken und Altenheimen, dass du ein Dach über dem Kopf hast, dass du in einem Land lebst, wo du deine Meinung frei sagen kannst, ohne dass du verhaftet wirst. Das alles und noch viel, viel mehr, ist nicht selbstverständlich!
Denken verhilft also zum Danken. Und Danken schützt dich vor dem Wanken. Es macht dich stabiler.
Wer Gott viel dankt, der ist besser drauf. Dem geht es seelisch besser. Probier’s doch mal aus! Manche Sorgen und Ängste sind wie weggeblasen. Du siehst alles aus einem anderen Blickwinkel. Danken macht dich zu einem anderen Menschen. Vor allen Dingen das Danken für die größte Gabe Gottes, seinen Sohn Jesus Christus. Er ist Mensch geworden. Er hat sein Leben am Kreuz geopfert, damit unsere Schuld vergeben werden kann. Eine größere Liebe kann man sich nicht vorstellen. Einen größeren Dank als Jesus verdient niemand. Denn die Vergebung, die er uns anbietet, ist die größte Gabe, die es gibt. Vergebung löscht meine Vergangenheit aus und eröffnet mir eine neue Zukunft. In der Vergebung begegnet dir die Liebe Gottes in ihrer schönsten Form. Vergebung ist die Kraft, die dein Leben verändert und dich selber mit Liebe erfüllt. Vergebung schließt dir auch einmal die Tür zum Reich Gottes, zum Himmel auf.
Danke Gott für diese Liebe, jeden Tag. Und du hast den Himmel schon auf Erden.
© 2004 by Dieter Opitz