Ansprache beim Jugendevent am Samstag, den 18.10.2003: "Grenzenlose Liebe" (von Pfarrer Opitz)

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Ein deutscher mittelalterlicher Kaiser machte einmal ein grausames Experiment. Er wollte herausbekommen, welche Sprache die Menschen von Natur aus sprechen. So nahm er ein Kind armer Eltern und ließ es vollkommen isoliert von der Außenwelt aufwachsen. Es bekam zwar alles Lebensnotwendige wie Kleider, Essen und Trinken, aber niemand durfte mit dem Kind reden. Das Ergebnis: Es starb nach kurzer Zeit. Auf diese Weise fand Friedrich II., so hieß dieser Kaiser, zwar nicht die Ursprache der Menschen heraus aber ein Urbedürfnis: das nach Zuwendung. Ohne Liebe und Zuwendung gehst du ein, so wie eine Zimmerpflanze ohne Wasser.

Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe. Das liegt in seiner Natur begründet. Er braucht freundliche Worte, Zuwendung, Aufmerksamkeit. Die kriegen wir ja auch, - wenn wir gut drauf sind, wenn wir was gut gemacht haben, wenn wir was leisten. Aber wer liebt uns einfach so, wie wir sind. Wer liebt dich?

Lied: Wer liebt dich?

Wir brauchen es, dass man uns so nimmt, wie wir sind, auch mit unseren Fehlern und Macken, auch nach Abzug unserer Stärken, wie wir es in dem Lied gehört haben. Wir brauchen es, dass einer Zeit für uns hat, auch wenn es uns schlecht geht.

Nach dieser Liebe haben sich auch die Personen in unserem Stück gesehnt. Der Sohn wollte Anerkennung vom Vater, und umgedreht auch. Die Mutter sehnte sich nach Aufmerksamkeit von ihrem Mann und als sie die nicht bekam, nach der ihres Liebhabers. Die Tochter suchte nach der großen Liebe und Trost bei der Mutter in ihrem Liebeskummer. Und der Opa wollte nur ein bisschen Zeit von seiner Familie.

Und alle sind sie enttäuscht worden. Sie suchten Liebe und fanden sie nicht. Vielleicht hast du ja schon Ähnliches erlebt: Da hat dir dein Freund oder deine Freundin den Laufpass gegeben. Die große Liebe hat sich auf einmal in Nichts aufgelöst. Oder in deiner Klasse oder auf deiner Arbeitsstelle stehst du immer irgendwie am Rande. Keiner will mit einem unscheinbaren Mauerblümchen oder einem schüchternen Jungen etwas zu tun haben. Oder zu hause kümmert sich niemand um dich. Der Vater ist vielleicht schon längst ausgezogen und die Mutter hat keine Zeit für dich. Nur ein paar Beispiele von vielen.

"I love you!" auf deutsch: "Ich liebe dich!", dieser Satz machte vor ein paar Jahren Schlagzeilen. Übers Internet erhielten Millionen Benutzer eines Computers Post. Die Überschrift dieser elektronischen Nachricht lautete verheißungsvoll: "I love you!" Doch wer die Post las, erlebte eine böse Überraschung: ein Computervirus zerstörte Programme im Elektronenhirn. Außerdem verschickte sich die heimtückische Nachricht automatisch an andere Adressen weiter.

"Ich liebe dich!" - ein oft missbrauchter Satz. Er erweckte Vertrauen, aber bewirkte oft Enttäuschung. "Ich liebe dich!" das sollte eigentlich heißen: "Ich will geben!" Aber oft bedeutete er: "Ich will haben!" "Ich liebe dich!" Nicht nur viele Millionen Benutzer eines Computers sind auf diesen Satz hereingefallen. Auch viele Millionen andere Menschen, denen Liebe versprochen wurde und doch nur ausgenutzt wurden.

Wir leben in einer Zeit, in der unzählige Male von Liebe geredet und gesungen wird. In tausenden von Schlagern und Popsongs wird sie beschworen. Aber in der Regel ist damit das Begehren eines anderen Körpers oder das Gefühl des Verliebtseins gemeint. Und beides vergeht sehr schnell. Die heiße Glut der sexuellen Lust ist sehr schnell herabgebrannt. Und das Herzklopfen, das man beim Anblick eines anderen bekommt, vergeht auch spätestens nach ein paar Monaten.

Ein frisch verliebtes Paar will über die Straße gehen. Da sieht der junge Mann eine Pfütze. Im Überschwang der Gefühle trägt der Verliebte seine Freundin über die Straße, damit sie sich nicht die Füße nass macht. Ein paar Monate später die gleiche Szene. Der Mann sagt: "Pass auf, eine Pfütze!" Ein paar Jahre später. Das Paar ist inzwischen verheiratet. Der Mann sagt nichts mehr und die Frau tritt in die Pfütze. Die gleichgültige Reaktion des Mannes: Hättest du besser aufgepasst! Wieder ein paar Jahre später. Die Frau tritt wieder in die Pfütze. Der Mann grinst jetzt und sagt: Das geschieht dir gescheit recht!

Oft schon nach ein paar Monaten ist von der großen Liebe nichts mehr übrig. Die steigenden Scheidungszahlen belegen diesen Satz.

Wir alle sind irgendwie Opfer von Menschen, die uns Liebe versprachen oder von denen wir Liebe erwarteten, und sie von ihnen nicht bekamen. Und wir alle sind auch Täter. Es bleiben ja nicht nur die anderen an uns Liebe schuldig. Auch wir geben anderen nicht die Liebe, die sie von uns erwarteten! In unserem Stück hat der Vater den Sohn verletzt und umgedreht, die Tochter den Verehrer aus ihrer Klasse, und auch die Mutter ihre Tochter, als sie sie in ihrem Liebeskummer allein ließ. Alle vier sehnten sich nach Liebe und hatten sie doch selber nicht.

In der Bibel beschreibt einmal Paulus die Liebe mit folgenden Worten:

1. Korinther 13 nach der Hoffnung für alle

Liebe ist geduldig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht, sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Sind wir so? Bist du so? Stimmt diese Aufzählung auch dann noch, wenn ich statt dem Wort Liebe meinen eigenen Namen einsetze? Ich kann es nur von mir so offen sagen: Bei mir stimmen diese Sätze dann nicht mehr, ganz und gar nicht. Zum ersten Mal ist mir diese Wahrheit mit 15 Jahren aufgegangen. Und dann immer wieder - bis auf den heutigen Tag.

Doch mir ist noch etwas anderes aufgegangen. Wenn ich das Wort Jesus für das Wort Liebe einsetze, dann stimmt die Beschreibung. Jesus ist geduldig und freundlich. Jesus kennt keinen Neid, keine Selbstsucht, Jesus prahlt nicht und ist nicht überheblich. Jesus ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Jesus freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Ja, so ist Jesus, ganz genau so. Man könnte meinen, Paulus hätte an ihn gedacht, als er diese Sätze von der Liebe schrieb. Er hatte ihn wohl wirklich vor Augen, zumindest kannte er ihn sehr genau. Dieser Paulus hatte seine eigene Arroganz und Lieblosigkeit erkannt und gleichzeitig die Liebe Jesu erfahren. Es erging ihm so wie vielen Menschen nach ihm. Einer von ihnen bin auch ich. Ich wünschte mir, auch du würdest die Erfahrung deiner eigenen Lieblosigkeit und der Liebe Jesu machen. Denn es gibt keine wichtigere Erfahrung.

2. Teil

Ich möchte die Liebe Jesu mit einem einzigen Satz umschreiben. Er lautet: Seine Liebe ist grenzenlos. Unsere Liebe hat ihre Grenzen. Wir lieben die Liebenswerten, die Freundlichen, die Netten. Von den anderen, den Unsympathischen, den Unfreundlichen, den Ekeltypen, wollen wir nichts wissen. Unsere Liebe kann auch große Opfer bringen. Aber wenn wir enttäuscht werden, dann schlägt Liebe in Ablehnung, manchmal sogar in Hass um.

Die Prinzen haben vor ein paar Jahren gesungen Du musst ein Schwein sein in dieser Welt, du musst gemein sein in dieser Welt. Das ist das Geheimnis des Erfolges. Und viele praktizieren das ganz cool. Kann man Menschen auch noch lieben, wenn sie wie Schweine sind?

Ich habe mit Menschen gesprochen, die voller Bitterkeit und Hass gegen andere sind. Da scheint die Liebe keine Chance mehr zu haben. Jesus ist ganz anders. Das Größte an seiner Liebe ist, dass er sich überhaupt keine Illusionen über uns macht. Er kennt die dunkelsten und miesesten Gedanken, Worte und Taten in unserem Leben. Und er wendet sich nicht angeekelt ab. Er weiß, wie ernst die Lage ist. Um uns aus der Hölle unserer Lieblosigkeit herauszuholen, reichen nicht ein paar nette Worte. Er übernimmt unser Lebensschicksal. Gott wird Mensch in Jesus Christus, aus Liebe zu uns. Er stirbt den Tod, den wir im Gericht des heiligen Gottes eigentlich verdient haben. Er liebt uns grenzenlos.

Der erste Empfänger seiner rettenden Liebe ist der Terrorist, der mit ihm hingerichtet wird: Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.” So sagt er es ihm zu. Davon haben wir ja gestern gehört. Die nächsten Adressaten sind nach seiner Auferstehung seine Anhänger. Obwohl sie ihn vor seiner Kreuzigung im Stich gelassen haben und feige geflohen waren, liebt er sie trotzdem, vergibt ihnen und macht sie zu seinen Mitarbeitern. Und dann wird er mit seiner Liebe den harten, fanatisch selbstgerechten Paulus überwinden. Davon haben wir heute gehört. Jesus gibt nicht auf. Seine Liebe ist grenzenlos.

Wie groß ist der Radius unserer Liebe? Wir lieben die, die zu uns gehören, weil uns das auch wieder Vorteile bringt. Gott hat die Welt geliebt, den Kosmos. Das glaubt heute kaum einer. Wir belauern uns misstrauisch. Jeder ist sich selbst der Nächste. Doch Gott ist anders. Seine Liebe wird im Johannesevangelium, Kapitel 3 Vers 16 so beschrieben:

Johannes 3,16 mit Text von "Hoffnung für alle"

"Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben." Dieser Satz gilt auch dir und mir ganz persönlich. Gott hat auch dich so sehr geliebt, dass er für dich seinen einzigen Sohn hergab, damit auch du, wenn du an ihn glaubst, nicht verloren gehst, sondern das ewige Leben hast.

In diesem Satz, Johannes 3, Vers 16 ist in Kurzform das zusammengefasst, worum es im Christentum geht. Wenn du nur diesen einen Satz aus der Bibel kennen würdest, dann kennst du eigentlich die ganze frohe Botschaft, das Evangelium des Neuen Testaments.

In der Millionenstadt Tokio stromert ein kleiner Junge frierend und bettelnd durch die Straßen. Er spricht einen Europäer an und bittet ihn um eine Gabe. Der nennt ihn eine Adresse, beschreibt ihm das Haus und sagt: Wenn man dir öffnet, sagst du: Johannes drei, Vers sechzehn! Er findet die Straße und das Haus, klopft an, und auf die Frage, was er wünsche, sagt er: Johannes drei, Vers sechzehn! Der Junge wird hereingebeten, bekommt ein warmes Bad, neue Kleidung und ein gutes Essen. Als der Junge überglücklich das Haus verlässt, denkt er immer an den wunderbaren Satz: Johannes drei, Vers sechzehn. In Gedanken versunken rennt er auf die Straße und wird von einem Auto angefahren. Bewusstlos wird er ins Unfallkrankenhaus gebracht. Die Ärzte und Schwestern kämpfen um sein Leben. Er sagt immer wieder: Johannes drei, Vers sechzehn! Schließlich geben die Schwestern auf und schreiben auf die Tafel über seinem Bett: Johannes drei, Vers sechzehn.

Irgendwie gleicht unser Leben dieser wahren Geschichte. Wir laufen durch die Straßen unserer Welt und betteln um Liebe und Geborgenheit. Und Gott lässt uns eine wunderbare Wahrheit hören: Du bist geliebt. So sehr geliebt, dass ich mein Liebstes, meinen eigenen Sohn, für dich gab! Diese Nachricht ist wie eine offene Tür, wie ein warmes Bad, wie ein neues Kleid, wie ein gutes Essen. Wir sind geliebt.

Es wird auch in unserem Leben Situationen geben, wo wir buchstäblich unter die Räder kommen und vor Schmerzen und Sorgen, Leid und Trauer nicht mehr ein und aus wissen. Wo finde ich dann Geborgenheit, Liebe und neue Zuversicht? Auch in diesem Satz: Johannes drei, Vers sechzehn: Geliebt, unendlich geliebt!

Gottes Liebe ist wirklich grenzenlos. Sie überwindet die Grenze der Schuld. Und sie überwindet auch die Grenze des Leides. Aber wie ist es mit der Grenze des Todes?

Der Tod ist die Grenze der menschlichen Liebe. Das kann niemand bestreiten. Liebe ohne Grenzen - ist das nur ein Traum, der in kitschigen Filmen und Schnulzen vorkommt, aber an der rauen Wirklichkeit zerplatzt wie eine Seifenblase?

Doch die Liebe Gottes ist sogar stärker als der Tod. Mit der Auferstehung von Jesus bricht die Liebe durch die Todesmauer. Sie wird wirklich zur grenzenlosen Liebe.

Paulus kann deshalb herausfordernd gewiss schreiben:

Römer 8,38.39 nach der Übersetzung "Hoffnung für alle"

Denn da bin ich ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche Gewalten, weder Himmel noch Hölle oder sonst irgend etwas können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn bewiesen hat.

Es gibt keinen Grund zu resignieren. Du darfst Hoffnung für dich selbst und andere fassen, weil die Liebe Gottes auch vom Tod nicht klein zukriegen ist. Wir haben eine Zukunft über den Tod hinaus.

Du wirst vielleicht jetzt fragen: Und wie kann ich herausbekommen, ob das wirklich stimmt? Ganz einfach: Du brauchst dich dieser Liebe nur zu öffnen, ihr vertrauen. Dann wirst du merken, was und wie sie ist.

Ich habe von einem Mann gelesen, der saß jeden Tag von 14 bis 15 Uhr auf der gleichen Bank im Berliner Tiergarten. Er wartete auf seine ehemalige Verlobte. Denn er hatte ihr einen Brief geschrieben, in dem er sie bat, zwischen 14 und 15 Uhr zu dieser Bank zu kommen. Er wollte mit ihr sprechen und die Beziehung mit ihr erneuern. Der Mann wartete vergeblich, 30 Jahre lang, jeden Tag zwischen 14 und 15 Uhr auf der gleichen Bank im Berliner Tiergarten.

So ein Verhalten werden wir sicher als verrückt bezeichnen. Aber ist Gott nicht auch so verrückt? Wartet er nicht auch auf jeden Menschen, auf dich und mich, jeden Tag, ein Jahr, 10 Jahre, 30 Jahre, bis er endlich kommt? Ist Gott nicht so verrückt vor Liebe?

Bild: Rembrandt - Verlorener Sohn

Vielleicht kennen wir dieses Bild von Rembrandt. Es stellt die Rückkehr des Verlorenen Sohnes dar. In dieser Geschichte hat auch einer gewartet: der Vater. Er lässt seinen Sohn in die Fremde ziehen. Er zwingt ihn nicht, bei sich zu hause zu bleiben: aus Liebe. Doch diese Liebe, so stelle ich es mir vor, wird ihm wohl auch manche schlaflose Nacht gekostet haben. Immer wieder stand er auf und ging ans Fenster, ob denn sein geliebter Sohn nicht vor der Tür stehen würde. Immer wieder suchte sein Blick sehnsuchtsvoll den Horizont ab. Und dann eines Tages, war es soweit: Der Sohn kam tatsächlich zurück: Er war zerlumpt, stank nach Schweinen, hatte keinen Cent in der Tasche, denn sein Erbe hatte er bei wilden Partys längst verprasst. Doch das alles störte den Vater nicht. Hauptsache sein Sohn kam wieder zurück. Hauptsache, er hatte gemerkt, sein Verhalten war Schuld und suchte bei seinem Vater Liebe. Die bekam er auch, mehr als er sich träumen ließ. Der Vater feierte mit ihm ein Fest, gab ihm neue Kleider und nahm ihn wieder als seinen Sohn auf.

Das gleiche wie dieser verlorene Sohn kann jeder von uns, kannst auch du, tun: Zu Gott kommen, im Gebet und dann ihm sagen: Ich weiß, dass ich nicht so bin, wie ich sein sollte. Ich bin oft nicht lieb zu meinen Mitmenschen gewesen und zu dir auch nicht. Ich habe dir und deiner Liebe oft misstraut. Aber nun habe ich gemerkt, dass ein Leben ohne dich sich nicht lohnt. Ich sehne mich nach dir und deiner Liebe. Vergib mir meine Schuld und gib mir die Erfahrung deiner Liebe. So oder ähnlich kannst du reden. Und Gott gibt dir dann das, wonach du dich sehnst: die Erfahrung seiner Liebe. Nicht nur einmal, sondern immer wieder. Und diese Liebe wird auch dein Leben verändern.

Bild: Mutter Teresa

Wir alle haben sicher schon einmal dieses Gesicht gesehen. Es stellt Mutter Teresa dar, wie man sie nannte. Sie lebte in Kalkutta und kümmerte sich um die Ärmsten der Armen, um die sich sonst keiner mehr kümmerte, die Leprakranken, die Hungernden, die Sterbenden. In einem Interview fragte man sie: Was werden Sie Jesus sagen, wenn Sie in den Himmel kommen? Ich liebe dich und danke dir, dass du mich gebraucht hast", antwortete die 84jährige kleine Frau und ergänzt: ... "das beste, was mir auf dieser Erde passieren konnte."

Das ist das Beste, was auch dir auf dieser Erde passieren kann: Das du der Liebe Jesu begegnest, dass du ihn deshalb auch liebst und diese Liebe an andere weitergibst. Es muss nicht Kalkutta sein. Es reicht schon der Ort, wo du wohnst aus, der Platz an dem du arbeitest, die Schule, in die du gehst, die Familie, mit der du zusammenlebst.

Bild: Vom Fragezeichen zum Kreuz

Ohne Jesus ist dein Leben dunkel und rätselhaft, wie ein großes graues Fragezeichen. Aber mit ihm verändert sich dein Leben, nicht auf einmal, Stück für Stück. Es wird heller, lichter, klarer. Es ist die Liebe Jesu, die dein Leben verändert und ihm Sinn gibt, seine Liebe, die dann auch von dir ausgeht.

Willst du noch mehr von dieser Liebe erfahren? Ich will dann dir gern weiterhelfen. Sprich mich einfach nach Ende dieser Veranstaltung hier vorne an!



© 2003 by Dieter Opitz