"Warum gerade Jesus?" - Ansprache zum Jugendevent "Good News about Jesus" vom 13.10.2006

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1. Teil

Nach einer aktuellen Umfrage hält Jesus sich gerade noch in den Top Ten der großen Vorbilder der Deutschen. Er steht an 10. Stelle, knapp vor Günther Jauch. Jesus, immer noch ein großes Vorbild auch für viele junge Menschen. Allerdings eben nur eines unter vielen. Sehr viele junge Leute haben ihre Probleme mit dem Glauben an Gott. In den Interviews haben wir ja etliche Zweifel und Fragen bis hin zur eindeutigen Ablehnung der Existenz Gottes gehört.

Und an Jesus zu glauben scheint ja noch schwieriger zu sein. Für viele ist er nur eine Figur aus grauer Vorzeit, von der man gar nicht genau weiß, ob sie überhaupt gelebt hat, - sagen zumindest einige. Und wenn es ihn wirklich gab, woher wissen wir, dass das, was in der Bibel über ihn steht, überhaupt stimmt? Vielleicht war Jesus ja ganz anders, als er in den Evangelien geschildert wird?

Sakrileg

So mutmaßt zum Beispiel auch Dan Brown, der mit seinem Buch "Sakrileg" die Bestsellerlisten auf der ganzen Welt gestürmt hat. über 40millionfach ist es verkauft worden. In diesem Buch wird behauptet, dass Jesus Christus nicht Gottes Sohn war, er mit Maria Magdalena verheiratet und Kinder gehabt hatte, deren Nachfahren die Könige von Frankreich wurden. Und Millionen Menschen lesen und glauben die Thesen von Dan Brown.

Josephus, Tacitus

Doch sie sind nachweislich falsch. Jesus ist kein Mythos, keine Sagengestalt. Wir wissen über keinen Menschen des Altertums mehr als über Jesus. über Cäsar oder seine Geliebte Kleopatra wissen wir weit weniger. Nicht nur die Bibel erzählt von Jesus, auch nichtchristliche Schriftsteller wie Josephus oder Tacitus berichten von ihm.

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Die vier Evangelien geben uns ein eindeutiges, klares und kein widersprüchliches Bild von Jesus. Seine Lebensgeschichte klingt phantastisch, und zwar so phantastisch, dass sie wahr sein muss. Kein Mensch ist in der Lage, sich so ein Leben auszudenken. Für einen Juden der damaligen Zeit wäre es unmöglich gewesen, dass Gott Mensch wird. Es wäre für ihn Gotteslästerung. Und für einen Heiden der damaligen Zeit wäre es undenkbar, dass ein Gott wie ein Verbrecher am Kreuz stirbt und dann wieder aufersteht. Die Geschichte von Jesus übersteigt alle menschliche Phantasie.

Die vier Evangelien entstanden nur wenige Jahrzehnte nach dem Tod von Jesus. Viele, die sie lasen, haben Jesus noch gekannt. Sie waren also in der Lage, selber nachprüfen zu können: Stimmt das, was Markus, Matthäus, Lukas oder Johannes über Jesus schreiben oder nicht? Diese vier Evangelien hätten sich nicht durchgesetzt, wenn es nicht gestimmt hätte, was sie über Jesus geschrieben haben. Es gab damals ja noch andere Evangelien, Berichte über Jesus von irgendwelchen Aufschneidern und Wichtigtuern. Diese lehnten die ersten Christen als Lüge ab, weil sie ja etwas anderes erlebt und gesehen haben. Diese Lügenevangelien stehen deshalb nicht in der Bibel.

Thomasevangelium

Die Lebensgeschichte von Jesus ist wahr. Und es ist keine Wahrheit zum Gähnen, sondern eine, die jeden unter uns angeht. Warum? Ich möchte es so ausdrücken: Weil in Jesus uns Gott ganz nahe kommt. Ganz nahe.

Neben mir sitzt unsere Band. Es sind fünf Mädchen, die alle an Jesus glauben. Könnt ihr euch uns mal kurz vorstellen? Frage: Warum ist euch der Glaube an Jesus wichtig und nicht nur der Glaube an Gott?

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Wisst ihr: Man kann an Gott glauben. Aber dieser Glaube berührt dich überhaupt nicht. Doch mit dem Glauben an Jesus ist das ganz anders. Durch Jesus kommt dir Gott ganz nahe.

Marsmännchen

Ich weiß nicht, ob ihr an außerirdisches intelligentes Leben glaubt. Ist eigentlich egal, ob man daran glaubt, denn so ein Glaube verändert dein Leben nicht im geringsten. Aber anders, ganz anders wäre es, wenn eines Nachts vor eurem Bett so ein grünes Marsmännchen stehen und zu euch sagen würde: "Hey, da draußen in deinem Garten steht unser Raumschiff. Wir laden dich zu einer Rundreise durch unser Sternensystem ein." Ich nehme an, da wäre in deinem Leben einiges los!

Wenn du nun an Jesus glaubst, dann glaubst du nicht an einen Gott, der irgendwo im Weltraum herumschwirrt und mit deinem Leben nichts zu tun hat. Sondern dann glaubst du an einen Gott, der auf dieser Erde gelandet ist, - nicht mit einem Raumschiff, selbstverständlich! - der ein Mensch geworden ist, der dich versteht, so wie du denkst, fühlst und handelst, und dir ganz nahe kommen will.

Dr. Maltz

Warum nur? Weil er die Menschen liebt. Weil er auch dich liebt. Der Arzt Dr. Maltz erzählt einmal eine beeindruckende Geschichte. Ein Mann hat durch einen Unfall schwere Verletzungen davongetragen. Sein Gesicht verbrannte und wurde entstellt. Sein Gesicht durfte niemand sehen, nicht einmal seine Frau. Sie wandte sich an Dr. Maltz, einem plastischen Chirurgen und bat ihn um Hilfe. Er sagte der Frau: "Machen Sie sich keine Sorgen. Ich kann sein Gesicht wiederherstellen." "Aber mein Mann hat abgelehnt, sich helfen zu lassen." Verwundert fragte der Arzt: "Aber warum sind Sie dann zu mir gekommen?" "Ich möchte, dass Sie mein Gesicht entstellen, damit ich ihm gleiche. Wenn ich seine Schmerzen teilen kann, dann wird er mich vielleicht in sein Leben zurücklassen." Dr. Maltz war geschockt. Er schlug ihr die Bitte ab, war aber von der Liebe dieser Frau so bewegt, dass er mit ihrem Mann sprechen wollte. Er klopfte an seine Schlafzimmertür und rief: "Ich bin ein plastischer Chirurg und Sie sollen wissen, dass ich Ihr Gesicht wiederherstellen kann." Keine Reaktion. "Bitte kommen Sie heraus." Wieder keine Reaktion. "Ihre Frau will, dass ich ihr Gesicht entstelle, damit ihr Gesicht dem Ihrem gleicht. Sie hofft, dass Sie sie danach in Ihr Leben zurücklassen. So sehr liebt sie Sie." Einen Augenblick lang herrschte Schweigen und dann, ganz ganz langsam begann sich der Türknauf zu drehen.

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Was diese Frau für ihren Mann empfand, empfindet Gott für uns. Aber er machte nicht nur das Angebot. Er nahm unser Gesicht ohne Wenn und Aber an, unsere Entstellungen. Er wurde wie wir. Aus Liebe zu uns. Aus Liebe zu dir.

Er will dein bester Freund sein, den du dir vorstellen kannst. Wenn ich euch frage: "Was ist ein guter Freund?" Dann werden mir sicher die meisten sagen: Das ist einer, dem ich absolut vertrauen kann, und der vor allen Dingen auch dann zu mir steht, wenn ich nicht gut drauf bin, oder wenn ich Mist gebaut habe. Ein guter Freund, der will nicht nur was von mir, einem guten Freund geht es um mich, dass es mir gut geht und ich mich wohl fühle. Und genau so ein guter Freund will Jesus für dich sein. Diese freundschaftliche Liebe unterscheidet Jesus übrigens von allen anderen Religionsführern.

Bei einem Jugendgottesdienst haben wir einmal eine Szene, eine Parabel, also ein Gleichnis gespielt. Ein Mann war in eine tiefe Grube gefallen. Aus eigener Kraft kam er aus dem Loch nicht heraus. So blieb ihm nichts anderes übrig, als lautstark um Hilfe zu rufen.

Bild: Mann in Grube

Durch das Geschrei angelockt kam Mohammed vorbei und schaute neugierig in die Grube hinunter. "Was ist los mit dir?" fragte er. "Ich bin in diese Grube gefallen. Hol mich bitte raus!" Doch Mohammed erwiderte: "Es ist deine eigene Schuld, das du in die Grube gefallen bist. Du hast nicht aufgepasst. Und Allah hat dich dafür bestraft. Füg dich in dein Schicksal. Das ist Kismet. Vielleicht ist Allah dir ja noch einmal gnädig" Und geht weiter.

Dann kam Buddha vorbei. Mitleidig schaute er in die Grube hinunter und sagt zu dem armen Mann: "Was dir allein helfen kann, ist eine Bewusstseinsveränderung. Wenn du dich entspannst und meditierst, ändert sich dein Bewusstsein. Du merkst dann, die Welt, die dich umgibt, ist nur Schein. Sie ist unwirklich, nicht wichtig. Und irgendwann wirst du von deinen Leiden erlöst. Dann kommst du ins Nirwana." Und geht weiter.

Schließlich kam Jesus vorbei. Er hörte den Hilferuf und zog den Hineingefallenen unter Einsatz seines Lebens wieder aus der Grube heraus.

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So ist Jesus. So ist seine Liebe, eine Liebe, die ich spüren kann, wenn er zum Beispiel mit mir in seinem Wort redet, in der Bibel oder in einer Veranstaltung wie heute. Das kann ein tröstendes Wort sein oder ein mutmachendes wie "Fürchte dich nicht, ich bin mit dir!" Oder eines, das mir Vergebung zuspricht wie "Hab keine Angst, deine Sünden sind dir vergeben!".

Ich kann diese Liebe spüren, wenn ich bete, und ich merke, dieses Gebet bleibt nicht ohne Folgen. Es hat sich ja tatsächlich etwas in meiner Lage geändert! Mit Jesus hast du immer die Gewissheit, dass einer da ist, der dich nie im Stich lässt, der dir auch in schwierigen Zeiten beisteht und hilft und dass du bei ihm geborgen bist im Leben und auch einmal im Sterben.

Dieser Jesus verlässt dich auch nicht, wenn du Schuld auf dich geladen hast. Sondern er will sie dir dann vielmehr abnehmen, vergeben. Die Strafe, die du für deine Schuld verdient hättest, nahm er auf sich.

2. Teil

Kreuz Gibson

Jesus ließ sich für uns bestrafen, die Höchststrafe, die Todesstrafe. Er, der Unschuldige ließ sich für uns Schuldige an ein Kreuz nageln, damit uns vergeben werden kann. Er starb aus Liebe zu Gott und zu uns stellvertretend für uns alle. Das Kreuz, an dem Jesus hing, ist sicher ein blutiges ärgernis. Wir stellen uns Gott gern anders vor, nicht so hart, dass er sogar seinen Sohn am Kreuz sterben ließ. Und wir fragen gern: Warum musste Jesus so grausam sterben? Hätte es nicht eine andere Möglichkeit gegeben, damit uns vergeben werden kann?

Diese Fragen erinnern ein wenig an die eines Patienten vor der Operation: "Herr Doktor, müssen diese blutigen Schnitte sein? Reichen nicht ein paar Tabletten aus?" Jeder Arzt würde wohl etwa so antworten: "Ja, es muss sein. Ich würde Ihnen gerne diese Operation ersparen. Aber es gibt keinen anderen Weg, um Ihnen zu helfen."

Genauso hat auch Gott keinen anderen Weg gefunden, um uns aus der Tiefe unserer Schuld herauszuhelfen. Hätte es einen einfacheren gegeben, er hätte ihn sicher gewählt. Aber es gab eben keinen anderen.

Der Kreuzestod Jesu, sicher ein harter Brocken, den Gott uns da zumutet. Einer, der sich nur distanziert mit diesem Ereignis vor 2000 Jahren auf dem Hügel Golgatha beschäftigt, kann das Wunder, das dort geschah, nicht begreifen. Das kann nur einer, der Vergebung braucht.

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Brauchst nicht auch du Vergebung? Hast du noch nie jemandem wehgetan? Warst du noch nie unfreundlich und immer hilfsbereit? Vielleicht trägst du Lasten mit dir herum, von denen du gar nicht ahnst, dass du sie schleppst. Tausend Kleinigkeiten, jeden Tag ein paar mehr.

Manchmal spürt man auch seine Last. Wenn du merkst, dass sich andere von dir zurückziehen. Es gibt folgende Faustregel: Je egoistischer einer ist, desto einsamer ist er auch. Wer möchte schon gerne mit einem Menschen zu tun haben, der nur an sich denkt? Schuld macht einsam. Sie trennt dich von deinen Mitmenschen und auch von Gott.

Die Last deiner Schuld kannst du loswerden. Wenn du deine Schuld bei Jesus ablädst, sie ihm sagst und bekennst, wirst du erfahren, dass du wirklich frei von ihr wirst, dass sie wirklich vergeben ist. Hast du es schon getan?

Mann schiebt Auto

"Leben in Schlappstadt", so heißt eine Geschichte, die ich einmal gelesen habe. Die Einwohner dort haben alle ein modernes, leistungsstarkes Auto. Aber merkwürdig: Keiner von ihnen sitzt hinter dem Steuer. Sie trauen sich nicht, einfach einzusteigen, den Zündschlüssel umzudrehen, Gas zu geben und los zu fahren. Lieber schieben sie ihr Auto durch die Gegend und sind dann natürlich nach kurzer Zeit total erschöpft.

Auch wir können uns mit unseren Lasten abmühen, unsere Sorgen, unsere Schuld, unsere ängste mit uns herumschleppen und werden dadurch müde und erschöpft. Dabei können wir es uns doch viel leichter machen und alle unsere Lasten abladen.

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Abladen heißt, vor Gott seine ängste und Sorgen aussprechen, seine Schuld bekennen, vor Gott im Gebet oder am besten vor einem Seelsorger, es heißt, den Mut aufzubringen, und endlich die ganze Schuld auszupacken, ohne Wenn und Aber, ohne Beschönigung. Wenn du willst, kannst du nach der Veranstaltung auch mit mir reden. Ich bleibe hier vorne und du kannst zu mir kommen. Wir werden dann irgendwo ungestört in diesem Haus reden. Und natürlich wird niemand etwas von dem Inhalt dieses Gespräches erfahren.

Vielleicht kannst du noch heute Abend das Wunder der Vergebung erfahren, das Wunder, dass dein Leben noch einmal beginnen darf. Wer Vergebung erfährt, der darf die Wahrheit eines wunderbaren Satzes erfahren. Paulus hat ihn im 2. Korintherbrief niedergeschrieben: "Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen." Der ehemalige Hinduguru Rabindranath Maharaj hat diese befreiende Liebe Jesu erfahren. Ich habe schon einmal bei einem Jugendevent seine beeindruckende Lebensgeschichte erzählt. In dem Buch "Tod eines Guru" berichtet er davon. Und ich habe sie auch aus seinem Mund bei einem Vortrag an der Uni Bayreuth gehört.

Als Hindu meditierte er oft und hatte dabei auch tiefe religiöse Erlebnisse. Doch er schaffte es nicht, mit seinen eigentlichen Problemen fertig zu werden. So konnte er es sich nicht das Rauchen abgewöhnen, obwohl er sich immer wieder vornahm. Trotz seiner guten Vorsätze dauerte es nie lang, bis er wieder einmal einen Wutanfall bekam. Er sehnte sich nach Vergebung, ja nach mehr, nach einer Veränderung seines ganzen Wesens.

Da geriet er in eine Versammlung von Christen. Es beeindruckte ihn ungeheuer, als diese Christen von der Liebe Jesu sangen, die in ihnen war. Wie gern hätte er diese Liebe auch in sich verspürt. Er bekennt noch während der Versammlung dem Prediger seine Schuld. Er bittet Jesus, in sein Leben zu kommen. Da konnte er es glauben: Dieser Jesus liebt mich so sehr, dass er Mensch wurde und für meine Sünde in den Tod ging. Jesus lebte seit dieser Veranstaltung in ihm und veränderte ihn. Er erlebte, was wahrer Friede ist. Er hatte Gemeinschaft mit Gott, war sein Kind! Sein altes Ich war gestorben und ein neuer Mensch lebte nun in ihm: Jesus Christus. Er verspürte kein Bedürfnis mehr zu rauchen, er konnte sich mit seiner Familie aussöhnen, mit der er durch sein aufbrausendes Wesen im Streit gelegen hatte. Sein Leben fing an, neu zu werden.

Auferstanden

Ein Mensch ist hier dem lebendigen Christus begegnet. Dieser Jesus ist nicht im Grab vermodert, sondern er ist auferstanden, und zwar er allein! Von keinem anderen Religionsstifter wird behauptet, er sei von den Toten auferstanden. In Medina kann man das Grab Mohammeds besichtigen. In Kusinara zeigt man die Stelle, wo man die Asche des verbrannten Buddha in den Fluss gestreut hat. Doch das Grab Jesu war leer. Er ist auferstanden.

Immer wieder hat man diese phantastisch klingende Wahrheit in Zweifel gezogen und sich andere Erklärungen ausgedacht. Jesus soll die Kreuzigung überlebt haben und in Kaschmir ein neues Leben angefangen haben, die Jünger hätte sich alles nur eingebildet, oder sie hätten seine Leiche gestohlen und versteckt und dann weiterverbreitet: Jesus lebt. Alles Theorien. Fakt ist: Alle Apostel, bis auf Johannes, sind für ihren Glauben an den auferstandenen Jesus gestorben. Für eine Lüge? Für eine Illusion? Nein, für den, den sie als Auferstandenen gesehen und sogar berührt haben. Nur so ist die ungeheure Dynamik der ersten Christen erklärbar. überallhin, so weit ihre Füße sie trugen, von Spanien bis nach Indien, brachten sie die Botschaft von Jesus. "Er lebt!" sagten sie. "Er ist der Herr der Welt, sogar mächtiger als der Tod." Lieber ließen sie sich foltern oder umbringen als von der Gewissheit abbringen, dass Jesus nicht im Tod geblieben ist.

Jesus lebt und ist stärker als alles, was uns in unserem Leben zu schaffen machen kann. Diese Gewissheit kann auch dein Leben verändern! Wenn du diesem Jesus Christus dein Leben anvertraust, dann kannst du wunderbare Dinge erleben, die du vorher nicht für möglich gehalten hast. Das Neue Testament ist voll von solchen Geschichten. Und du kannst heute ähnliche Wunder erleben. So manche unter uns könnten solche Erlebnisse mit Jesus erzählen. Auch ich.

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Auf einer Freizeit in österreich wurde ich krank. Hohes Fieber. Ich musste im Bett liegen. Trotz Medikamente ging das Fieber nicht runter. Da betete der Leiter der Freizeit für mich. Das heißt, er rief Jesus um Hilfe an. Ich nahm keine Medikamente mehr. Am nächsten Tag war ich wieder gesund. Vor einem Jahr hat ein junges Ehepaar ähnliches erlebt, auch auf einer Freizeit. Ein Kind hatte hohes Fieber, tagelang. Dann wurde auch noch die Mutter krank. Ich wurde ins Zimmer gerufen, legte meine Hände auf die Kranken und betete für sie - im Namen Jesu. Dann sagte ich zu ihnen: Jetzt glaubt, dass ihr morgen gesund seid. Es war mir innerlich klar, dass ich das so sagen konnte und dass es auch so kommen wird. Ich wusste selber nicht warum. Als ich das Zimmer verlassen hatte, dachte ich: Was hast du da nur gesagt? Und wenn sie morgen doch nicht gesund sind? Aber sie hatten beide, Mutter und Kind am nächsten Morgen tatsächlich kein Fieber.

Warum gerade Jesus? Ich möchte es so ausdrücken: Durch Jesus bleibt Gott nicht nur ein frommer Gedanke. Sondern er kommt als der Lebendige und Auferstandene in dein Leben hinein. Lass ihn doch hinein!

Jesus sagte einmal: "Noch stehe ich vor der Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, bei dem werde ich einkehren." (Offenbarung 3,20)

Tu's doch auch! Lass ihn in dein Leben hinein! Du kannst jetzt mit ihm reden, etwa so: "Ich möchte, dass du der Herr meines Lebens wirst. Vergib mir meine Schuld. Verändere du mein Leben und nimm mich auch einmal zu dir in dein Reich." Er hört dieses Gebet.

© 2006 Dieter Opitz