Good News About Jesus 2005, 2. Abend - "Albtraum Zukunft"

Bayreuth, den 15.10.05

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1. Teil

Wie wird die Zukunft sein? Ehre rosig, mit weiteren technischen Fortschritten, die Wohlstand und Arbeit garantieren? Oder eher düster, mit noch mehr Arbeitslosigkeit und steigender Gewalt? Natürlich wissen wir es nicht. Fakt ist nur, dass die Zukunftsängste in den letzten Jahren zugenommen haben. Viele Jugendliche sehen ihre Zukunft wirklich nicht in rosigen sondern in schwarzen Farben.

Bild: Mit 17 hat noch Träume

Der Schlager von Peggy March stimmt nicht mehr: "Mit 17 hat man noch Träume..." und "Mit 17 kann man noch hoffen..." Heute hat schon mancher 17jähriger ausgeträumt und ist auf den Boden der Realität angelangt, wenn er seine sechzigste Bewerbung abgegeben und kaum eine Antwort, geschweige denn eine Zusage bekommen hat. Da hat der Albtraum Zukunft schon begonnen. Wer heutzutage nicht Abitur hat, der hat es schwer, einen Job zu bekommen. Und nach der Ausbildung ist es fraglich, übernommen zu werden. Die Zeiten sind längst vorbei, in denen Jugendarbeitslosigkeit nur die betraf, die die Schule geschmissen hatten.

Bild: Haste mal ne Zukunft?

Die fetten Zeiten, in denen es uns immer besser und besser ging, sind wohl Vergangenheit. Jetzt kommen die wohl mageren Jahre, wo man nicht mehr aus dem Vollen schöpfen kann, wo man immer mehr finanzielle Abstriche machen muss.

Viele junge Leute haben keine Zukunftsperspektive mehr. Kein Wunder, wenn sie dann auf rechtsradikale Parolen hören, die Ausländerhass predigen, kein Wunder, wenn sie selber kriminell werden. Wer keine Zukunft mehr hat, streift auch seine moralischen Hemmungen ab, denn er hat ja nichts zu verlieren.

Bild: 1984

George Orwell, der Autor des Science Fiction "1984" sagte: "Wenn Sie sich die Zukunft ausmalen wollen, dann stellen Sie sich einen Stiefel vor, der unablässig in ein Menschenantlitz tritt, immer wieder." Er sah ein Zeitalter der Gewalt voraus. Und er hat ja leider Recht behalten. Die Brutalität hat zugenommen, nicht nur unter Erwachsenen sondern auch und gerade in den Schulen und sogar in den Kindergärten. Wir haben zwar seit 60 Jahren in Mitteleuropa keinen Krieg mehr, aber dafür haben wir steigende Kriminalitätsraten und den Terrorismus. Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, so meinen Experten, bis er auch nach Deutschland kommt.

Es wird nicht besser sondern eher schlechter, das ist das allgemeine Grundgefühl. Nicht einmal jeder dritte Deutsche glaubt, dass man in unserem Land in 5 bis 10 Jahren noch gut leben kann, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Sicher, es gibt auch etliche, die denken nicht oder kaum an ihre Zukunft. Sie wollen sich ihr Leben nicht durch Zukunftssorgen versauen lassen. "Ich möchte jetzt mein Leben genießen! Und was morgen kommt, das weiß doch niemand!" so meinen sie. Aber ist es wirklich besser, sich einfach in der Gegenwart treiben zu lassen, ohne einen Gedanken auf die Zukunft zu verschwenden? Wenn eh alles kommt, wie es kommt, dann wäre so eine Einstellung wirklich die beste. Aber es stimmt ja gar nicht, dass wir unsere Zukunft nicht beeinflussen können. Dein Leben in der Gegenwart hat auch Auswirkung für dein Leben in der Zukunft. Wer zum Beispiel in jungen Jahren mit seinem Körper sorgsam umgeht, der hat eine größere Chance, im Alter fiter und gesünder zu bleiben als einer, dem seine Gesundheit egal ist.

Es gehört zum Menschsein dazu, dass er sich mit seiner Zukunft beschäftigt und auseinandersetzt. Du kannst Pläne machen und dir Ziele setzen. Sicher, keiner garantiert dir, dass diese Pläne auch einmal umgesetzt und die Ziele erreicht werden. Aber wer ziel- und planlos durchs Leben geht, der lebt nicht, der wird gelebt. Der lässt sich von seinen momentanen Launen treiben, von anderen Menschen, von Modetrends und dem, was gerade "in" ist.

Niemand braucht so zu leben. Es ist auch deinem Menschsein nicht angemessen. Du brauchst dir auch nicht andauernd Sorgen wegen deiner Zukunft zu machen. Es gibt noch eine dritte Möglichkeit, von der ich heute Abend reden will. Das ist die Möglichkeit des Glaubens an Jesus Christus.

Vielleicht fragst du dich, was denn dieser Glaube mit deiner Zukunft zu tun hat. Die Antwort lautet: Dieser Jesus ist ja nicht irgendwer. Sondern er ist der, mit dem du deine Vergangenheit bewältigen kannst, der in deiner Gegenwart dir beistehen kann und der deine Zukunft in seiner Hand hat. Er ist mit einem Wort der, dem du ein Leben lang vertrauen kannst. Jesus hinterließ seinen Anhängern keine materiellen Güter. Aber seine Abschiedsworte, die er ihnen daließ, sind mehr wert als ein Millionenvermögen. Sie lauten: "Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten... Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer und überall bei euch, bis an das Ende der Welt."

"Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten... Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer und überall bei euch, bis an das Ende der Welt."

Wenn du mit Jesus lebst, hast du also den zur Seite, der mächtiger ist als jeder Regierungschef und Wirtschaftsboss. Er ist der Herr über alle Mächte dieses Universums, auch über den Raum und auch über die Zeit, auch über deine Lebenszeit.

Dieses Leben mit Jesus fängt damit an, wenn du anfängst an ihn zu glauben und sagst: "Herr Jesus, nimm mein Leben in deine Hand." Es beginnt mit der wunderbaren Erfahrung: Ich bin von diesem Herrn Jesus Christus geliebt und angenommen. Er ist mein mächtiger Freund, der mich nie im Stich lässt.

Diese wunderbare Erfahrung ist allerdings untrennbar mit einer eher unangenehmen Erkenntnis verbunden. Es ist die Erkenntnis, dass ich diese Freundschaft mit diesem wunderbaren Herrn gar nicht verdient habe. Ich bin ja gar nicht so, wie ich sein sollte. Ich lebe gar nicht so, wie es Gott von mir erwarten könnte. Da hat sich in meiner Vergangenheit so viel angesammelt, was nicht richtig war: So manches liebloses und unbedachtes Wort, manche gemeine Tat, manches gottlose Reden und Handeln. Es ist so vieles, was nicht zu dem Bild passt, was ich gerne von mir haben möchte.

Ich kann nicht so einfach tun, als ob das alles nicht geschehen wäre. Nein, auch meine dunklen Flecken gehören zu meinem Leben dazu. Ich muss mich meiner Vergangenheit stellen, auch und gerade vor Jesus. Du hast keine Zukunft mit ihm, wenn du nicht deine Vergangenheit ordnest. Sonst steht deine unbewältigte Schuld irgendwann einmal wieder vor dir. Unbewältigte das heißt unvergebene Schuld belastet dich, auch wenn du es vielleicht gar nicht merkst.

Wer Zukunft haben will, der muss weit zurückgehen und seine Vergangenheit ordnen. Eine Frau kam zu einem Gespräch mit einem Pfarrer und beichtete eine uralte Schuld, die schon über vierzig Jahre zurücklag. Nach Menschenmeinung war über die Sache schon längst Gras gewachsen. Aber die Frau spürte, dass die alte Schuld sie an der Entfaltung ihres Lebens hinderte. So deckte sie die Sache auf und bat Gott um Vergebung. Nach dem Zuspruch der Vergebung in Jesu Namen sagte sie: "Jetzt habe ich wieder eine Zukunft!"

Jesus gibt dir die Chance, deine Vergangenheit zu ordnen. Er kann dir Schuld vergeben. In seinem Namen kann auch ich dir diese Vergebung zusprechen, wenn du willst, heute Abend. So wird dir der Rücken frei für einen neuen Weg nach vorne. Du magst auch unschuldig eine schwere Vergangenheit mit dir herumschleppen. Dann hilft dir auch der Glaube an Jesus, mit deiner Lebensgeschichte versöhnt zu leben. Er schenkt dir einen Neuanfang und auch die Kraft selber das zu vergeben, was andere dir angetan haben. Er heilt auch deine inneren Verletzungen, deine seelischen Wunden. Jesus schenkt dir einen Neuanfang für eine Zukunft mit ihm.

2. Teil

So merkwürdig es vielleicht klingt: Wenn du mit Jesus lebst, schenkt er dir Zukunft. Ich will dir erklären, was ich damit meine.

Bild: Scheuklappen

Jesus gibt dir erstens Zukunft durch eine neue Perspektive. Vieles in deinem Leben ändert sich nicht. Aber was sich ändert, ist deine Sichtweise. Ohne Jesus läufst du gewissermaßen mit Scheuklappen durchs Leben. Du hast eine eingeschränkte Sichtweise der Dinge, so wie ein Pferd, dem man Scheuklappen aufgesetzt hat. So siehst du oft nur das Negative, das, was in deinem Leben nicht so gut läuft und sich entwickelt, machst dir Sorgen über Dinge, die gar nicht nötig sind.

Bild: Maikäfer

Lass dir mal von einem Maikäfer zu diesem Punkt etwas erzählen:" Gestern Abend - ich knabberte gerade an einem zarten, grünen Blättchen - kam ein junges Paar durch den duftenden Park geschlendert und ließ sich auf der grünen Bank unter meiner Buche nieder. Das Fräulein ließ einen jammervollen Seufzer ertönen, wie ich ihn in meinem ganzen 48stündigen Leben noch nicht vernommen hatte. Gleich darauf knurrte der junge Mann so mürrisch, als ob bereits der Juni drohte, und dann klagten die beiden über Geld, Arbeit, Wohnung so negativ und ausdauernd, als ob ihnen der liebe Gott gar keinen lauen Maienabend geschenkt hätte. Weil sie den Duft der Bäume, den Mond und den Ruf der Drossel bei ihrem Lamentieren ganz vergaßen, pumpte ich mich flugs startfertig und flog eine fröhlich brummende Ehrenrunde vor den beiden. Die junge Frau bemerkte mich als erste; "Guck mal, ein Maikäfer!" rief sie erfreut. "In ein paar Tagen ist er sowieso hinüber", entgegnete ihr der junge Mann, und das fand ich sehr ungehörig und dumm. Schließlich können ein paar Tage eine lange Zeit voll ungeahnter Entdeckungen und herrlicher Augenblicke sein. Man muss sie nur in vollen Zügen Blatt für Blatt zu genießen wissen. Ja, ich möchte behaupten, dass ich aus meinen kleinen Maientagen mehr machen kann als diese Leute aus einem ganzen Jahr voll gigantischer Zukunftssorgen. Arme Zweifüßler! Ob sie überhaupt wissen, wieviel ihnen in ihrem Leben entgeht? Ich flog zu meiner Buche zurück, ergriff dankbar ein schimmerndes Blättchen und knabberte zärtlich ein anständiges Loch hinein."

Dieser Maikäfer machte sich also keine Zukunftssorgen sondern genoss sein Leben. Hat er nicht recht? Es ist doch ein herrliches Leben, das Gott uns geschenkt hat. Wir dürfen leben, atmen, hören, sehen. Wir haben genug zu Essen und zu Trinken, Gaben und Fähigkeiten, leben in einem Land, in dem Frieden und Freiheit herrscht. Das sind alles Geschenke eines liebenden Gottes, die wir leider nur allzu oft für selbstverständlich nehmen. Sorgen, Probleme, Ängste nehmen unseren Blick ein. Das Schöne nehmen wir oft gar nicht wahr. Sondern wir sind missmutig und klagen über die Unannehmlichkeiten unseres Lebens, so wie das Pärchen in unserer Geschichte. Wir haben Angst vor einer düsteren Zukunft und vergessen dabei das Gute, das uns dann immer noch bleibt.

Jesus sagte einmal in seiner berühmten Bergpredigt. "Habt keine Angst vor der Zukunft! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat. Gott wird auch morgen für euch sorgen."

"Habt keine Angst vor der Zukunft! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat. Gott wird auch morgen für euch sorgen."

Wir brauchen deshalb nicht blauäugig in die Zukunft sehen. Wir werden bestimmt nicht von allem begeistert sein, was auf uns alles zukommt. Du wirst auch nicht alles bekommen, was du dir wünschst. Aber oftmals bekommst du etwas besseres als das, was du gewollt hättest. Du musst manchmal nur ein wenig Geduld haben:

Als Jugendlicher war ich ein paar Mal unglücklich verliebt. Jetzt im nachhinein bin ich froh, dass meine Gefühle nicht erwidert wurden. Jesus hatte eine viel bessere Zukunft für mich geplant. Es wartete eine Frau auf mich, die viel besser zu mir passte, als alle die, die ich mir mit 18 oder 20 für mich ersehnt hätte. Und ich muss sagen: In den Zeiten, in denen ich unglücklich verliebt war, hat mich dieser Glaube auch wirklich getröstet.

Vielleicht suchst du schon lange nach einer Arbeitsstelle. Verlier nicht den Mut! Wenn du an Jesus glaubst, dann glaubst du an einen Herrn, dem nichts unmöglich ist. Er kann dir zeigen, was du tun musst, um Arbeit zu bekommen. Er schenkt dir die Stelle, die du brauchst.

Sicher, auch ein Christ muss mit unerfüllten Wünschen leben, vielleicht lange Zeit, vielleicht sein Leben lang. Aber wenn du Jesus vertraust, wird dir in Zukunft nur das geschehen, was er zulässt. Und du darfst glauben, was in der Bibel steht: "Wer Gott liebt, dem dient alles, aber auch wirklich alles zu seinem Heil."

"Wer Gott liebt, dem dient alles, aber auch wirklich alles zu seinem Heil."

Auch wenn dir der Wunsch nach einem Partner, der dich liebt und den du lieben kannst, nicht erfüllt wird, auch wenn du vergeblich nach Arbeit suchst, so muss deine Zukunft deshalb nicht düster und trostlos sein. Gott kann deinem Leben einen Sinn geben, den es auch dann noch hat, wenn du ohne Partner durchs Leben gehst und keine Arbeit hast. Vor Gott bist du übrigens nie arbeitslos. Ich bin mir sicher: Es warten immer Aufgaben auf dich und Menschen, die dich brauchen.

Woher ich das so genau weiß? Ganz einfach: Gott selber verspricht dir Zukunft. Er gibt dir eine Zukunftsgarantie. In der Bibel steht: "Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung."

"Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung."

Diese Worte versprach Gott durch den Propheten Jeremia Menschen in auswegloser Lage. Und sie erfüllten sich, auch wenn es Jahre, ja Jahrzehnte dauerte. Auf Gottes Versprechen kannst du dich verlassen. Das habe ich selber oft genug in meinem Leben erfahren.

Ich denke jetzt daran, wie ich als Berufsanfänger einmal in einer Woche sehr viel zu tun hatte. Die Arbeit türmte sich zu Beginn der Woche wie ein Berg vor mir. Ich wusste gar nicht, wie ich alles schaffen sollte. Da fiel mir das Wort aus der Bibel ein: "Der Herr lädt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch." Ohne dass ich es wusste, dachte meine Frau an das gleiche Wort. Es war mir klar: Gott selber verspricht dir für diese Woche Hilfe. Und so geschah es auch. Ich schaffte alles, was vor mir lag, manches ging sogar schneller wie erwartet und ich war schon am Freitag Nachmittag mit allen Vorbereitungen fertig. Gott hat sein Versprechen gehalten.

Wer mit Jesus leben will, mit dem redet er durch Worte der Bibel. Dem verspricht er immer wieder etwas für seine Zukunft. Er verspricht ihm, dass sich scheinbar aussichtslose Lagen ändern werden, dass Gott hilft und eingreift. Seine Versprechen geben immer neue Hoffnung. Ob die Zukunft, wie Menschen sie sich vorstellen oder planen, so kommt, ist ungewiss. Aber ganz sicher ist, dass Gottes Zukunft kommt, die Zukunft, die er sich vorstellt, und die er plant. Ganz sicher ist, dass das kommen wird, was Gott durch den Propheten Johannes im letzten Buch der Bibel sagen lässt: "Siehe, ich mache alles neu!"

Bild: "Siehe, ich mache alles neu!"

Alles, wirklich alles. Vielleicht siehst du noch nichts von diesem Neuen. Aber ich kann dir versichern: Er hat schon mit diesem Neumachen angefangen. Vor 2000 Jahren hat Jesus diese Worte gesagt. Und er hat seitdem unzählige Menschen neu gemacht, total verändert. Dies geschieht bis auf den heutigen Tag. Auch Menschen, deren Leben in einer Sackgasse war, hat er neu gemacht.

1971 eröffnete Schwester Christa Steffens zusammen mit Hertha-Maria Haselmann in Frankfurt am Main die Drogenhilfe "Lebenswende". Viele junge Leute, die völlig am Ende waren, entdeckten durch das Haus "Metanoia" die Rettung durch Jesus. Ein Drogenabhängiger berichtet:

"Ja, für mich gab es einen Weg heraus. Ich brauche keine Drogen mehr zu nehmen. Es war der Weg in eine christliche Therapie, wo ich ein Jahr Zeit hatte, über mich, meine Beziehung zu Gott und den Sinn des Lebens nachzudenken. Das war sehr wichtig für mich, denn ich bin HIV-positiv, und der Tod sitzt mir im Nacken. Ich musste erkennen, dass ich es selbst nicht schaffe. Ich habe zu Jesus gebetet: "Herr, nimm mein Leben in deine Hand und führe mich heraus aus meiner Sucht." Er hat es getan. Seit drei Jahren bin ich clean. Das Leben im Glauben an Jesus bedeutet aber nicht, dass sich plötzlich alle Probleme in Luft auflösen, aber es hilft mir, in schwierigen Situationen durchzuhalten und weiterzugehen. Wenn ich auch HIV-positiv bin und darum früher nicht mehr leben wollte, so habe ich heute Mut gewonnen für meinen Weg. Ich weiß, dass ich von Gott geliebt bin und dass er mich nicht verlässt."

Jesus gibt neue Zukunft für kaputte und für ganz normale Typen. Er kann auch dich verändern und ebenso die Umstände, in denen du festsitzt.

Diese Zukunft mit Jesus geht immer weiter. Sie ist nie zu Ende. Nie. Auch dann, wenn ein Mensch keine Zukunft mehr hat, wenn er tot ist. Nach dem Tod öffnet dir Jesus die Tür zu seinem Reich, zum ewigen Leben. Auch das hat er versprochen. Und das nehme ich ihm ab.

Jesus verspricht uns: In dieser neuen Welt Gottes wird es keine Tränen mehr geben, denn Gott selber wird alle Tränen trocknen. Alles, was unser Leben auf der Erde schwer und bedrückend macht, ist weg. Es wird keine Kriege mehr geben, kein Sterben, kein Leid, keine Ungerechtigkeit, keinen Hunger, keine Krankheiten, keine Angst, keine Sorgen, keinen Frust, keine Enttäuschungen und unerfüllten Wünsche und Sehnsüchte. Es wird also keine Arztpraxen geben, keine Apotheken und Krankenhäuser. Auch die Waffen werden für immer schweigen. Es gibt keine Amokläufe mehr, keine explodierenden Bomben und Minenfelder.

Es wartet also keine albtraumhafte sondern eine traumhaft schöne Zukunft auf uns, mit Jesus. Es ist eine Zukunft, die jetzt schon anfängt, wenn du an Jesus glaubst. Dann erfährst du jetzt schon immer wieder etwas von seiner Macht. Diese Erlebnisse sind die Garantie dafür, dass das, was Jesus über die neue Welt Gottes sagt, kein schöner Traum ist sondern Wirklichkeit.

Was mich betrifft: Ich bin schon gespannt auf diese neue Welt Gottes. Und ich hoffe, ihr auch.